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Muskelverspannung im Rücken? Tipps & Sitzkissen!

Aktualisiert am 16.01.2026 |
9 Min. Lesezeit
Geprüft von:Partner Management

Einleitung

Muskelverspannungen im Rücken sind leider keine Seltenheit. Häufig gehen sie mit teils erheblichen Schmerzen einher. Denn ist die Rückenmuskulatur verspannt, wird das Gewebe schlechter durchblutet und mit weniger Sauerstoff versorgt. Der Stoffwechsel in der Muskulatur verlangsamt sich, mit der Folge, dass vermehrt schmerzauslösende Botenstoffe ausgeschüttet werden. Gründe für das Entstehen der Verspannungen sind zum Beispiel Bewegungsmangel, langes Sitzen, falsche Haltung, Stress und einseitige Belastungen. Erfahre hier, woher deine Schmerzen kommen und was du dagegen tun kannst:

Das Wichtigste in Kürze
  • Muskelverspannungen im Rücken äußern sich meist durch ziehende, dumpfe oder stechende Schmerzen, verhärtete Muskulatur, eingeschränkte Beweglichkeit und Druckempfindlichkeit.

  • Rückenschmerzen beim Sitzen beispielsweise sind nicht selten eine Folge von Muskelverspannungen.

  • Ergonomisches Sitzen an einem ergonomischen Arbeitsplatz, gutes Stressmanagement, regelmäßige Pausen, ausreichend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung sowie ausreichendes Trinken von Wasser können helfen, Muskelverspannungen im Rücken vorzubeugen.

  • Ebenfalls gut zu wissen: Du hast Schmerzen im Zwerchfell? – Auch Muskelverspannungen im Zwerchfell verursachen Schmerzen – und das bei fast jeder Bewegung. Sind die Beschwerden anhaltend und stark, solltest du einen Arzt aufsuchen. Zwerchfellverspannungen zeigen Symptome wie stechende Schmerzen beim Atmen, Husten oder Lachen, ein Engegefühl in Brust/Bauch, Atemnot, Seitenstechen sowie ausstrahlende Schmerzen in Rücken, Schultern oder Nacken.

Ursachen von Muskelverspannungen: Woher kommen die Schmerzen?

Muskelverspannungen können physische oder psychische Ursachen haben – oder aus einer Kombination von beiden entstehen. Hier eine Übersicht der häufigsten Gründe für Muskelverspannungen:

Physische Ursachen:

  • Bewegungsmangel

  • Fehlhaltungen

  • Überlastung

  • Kälte

  • Zugluft

  • Mangel an Mineralstoffen (zum Beispiel Magnesium)

  • schlechte Schlafposition

  • einseitige Belastungen

Psychische Ursachen:

  • Stress

  • Angst

  • Überforderung

Die genannten Faktoren können zu einer dauerhaften Anspannung der Muskulatur führen, insbesondere in Nacken, Schultern und Rücken. Muskelverspannungen sind oft die Ursache für Muskelverhärtungen (Myogelosen). Eine Muskelverhärtung kann in der Regel als eine fortgeschrittene, chronische Form der Verspannung bezeichnet werden. Die Muskelfasern bleiben dauerhaft angespannt, was die Durchblutung einschränkt und Druckempfindlichkeit verursacht. Oft ist eine Muskelverhärtung als harter, schmerzender Knoten fühlbar.

Gut zu wissen: Ist beispielsweise dein Nacken verspannt, so lassen sich die damit verbundenen Schmerzen durch eine Reihe von Maßnahmen lindern. Dazu gehören Nackenübungen, Wärme, Massagen, manuelle Therapie, Schmerzsalben sowie Cremes.

Ebenfalls interessant: Ein Hexenschuss (akute Lumbalgie) entsteht meist durch abrupte, falsche Bewegungen (Heben, Bücken, Drehen) bei schwacher Rückenmuskulatur, durch langes Sitzen oder Überlastung. Die Folgen können starke Muskelverspannungen, Gelenkblockaden oder Reizungen der Wirbelgelenke sein. Die akuten Schmerzen bei einem Hexenschuss dauern meist zwischen wenigen Tagen und zwei Wochen.

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Symptome und Diagnose: Wie erkennt man Muskelverspannungen?

Muskelverspannungen im Rücken hat wohl jeder schon mal gehabt. Sie können durch Stress, Fehlhaltungen, Überlastung oder Bewegungsmangel entstehen. Sie äußern sich jedoch – je nachdem, welche Muskeln verspannt sind – unterschiedlich, beispielsweise als Schmerzen im unteren Rücken, als Schmerzen im unteren Rücken seitlich rechts oder links, als Rückenschmerzen im oberen Rücken, als Schmerzen zwischen den Schulterblättern oder auch als Lendenwirbelschmerzen. Es gibt aber auch Gemeinsamkeiten, die bei Muskelverspannungen immer wieder auftreten. Um eine Muskelverspannung besser erkennen zu können, hier eine Übersicht der typischen Symptome.

Typische Symptome von Muskelverspannungen im Rücken

  • dumpfe, ziehende, stechende oder bohrende Schmerzen, besonders häufig in Nacken, Rücken (oft Rückenschmerzen im unteren Rücken) und Schultern

  • knotige Verhärtungen (Myogelosen) im Muskelgewebe

  • Druckempfindlichkeit bei Berührung der verspannten Muskeln

  • eingeschränkte Beweglichkeit, meist in Nacken, Schultern und Rücken; typisch sind beispielsweise Steifheit und Probleme beim Drehen des Kopfes oder bei Bewegungen.

  • Kribbeln, Taubheitsgefühle und Muskelschwäche

  • ausstrahlende Schmerzen, etwa in Arme, Beine und Kopf

  • Kopfschmerzen, die durch Nacken- und Schulterverspannungen entstehen

  • mögliche begleitende Symptome: innere Unruhe, Nervosität, Reizbarkeit, Überforderung, Schlafstörungen und Erschöpfung

 

Folgende Bereiche sind besonders häufig von Muskelverspannungen betroffen:

  • Nacken und Schultern

  • Lendenwirbelsäule sowie obere Rückenpartie

  • Brustkorb (geht oft mit einem Gefühl von Enge einher)

 

Wichtig: Anhaltende Beschwerden bedürfen einer ärztlichen Abklärung! So können Schmerzen im unteren Rücken und Po nicht nur von Muskelverspannungen herrühren, sondern beispielsweise auch ein Zeichen für eine Ischialgie (Ischiasnervreizung) oder ein Piriformis-Syndrom sein. Auch Schmerzen im unteren Rücken bei der Frau können zwar auf muskulären Ursachen wie Verspannungen beruhen, aber auch die Folge von Gelenk- oder Nierenproblemen sein, auf Darmbeschwerden hindeuten oder gynäkologische Gründe haben. Deshalb gilt auch hier: Suche im Zweifel immer einen Arzt auf!

 

Ebenfalls interessant: Du hast im unteren Rücken Schmerzen und willst wissen: Was hilft gegen Rückenschmerzen in diesem Bereich? Lass zunächst medizinisch abklären, ob wirklich Muskelverspannungen die Ursache sind. Hat dein Arzt dies bestätigt, so besprich mit ihm das weitere Vorgehen. Oft können Physiotherapie und Massage Linderung verschaffen, außerdem moderate Bewegung. Vermeide einseitige Belastungen!

Methoden zur Diagnose bei Muskelverspannungen

Es gibt verschiedene Methoden der Diagnosestellung bei Muskelverspannungen. In erster Linie erfolgt sie jedoch durch ein ausführliches Anamnese-Gespräch mit deinem Arzt, der dir Fragen zu möglichem Stress, Fehlhaltungen und Bewegungsmangel stellt. Die daraus resultierenden Erkenntnisse werden in der Regel durch eine körperliche Untersuchung ergänzt, bei der der Arzt verhärtete Muskeln (Myogelosen), mögliche Bewegungseinschränkungen und Schmerzpunkte ertastet. Bildgebende Verfahren (MRT und Röntgen) können ebenfalls zum Einsatz kommen, insbesondere wenn der Verdacht besteht, dass den Muskelverspannungen andere Krankheiten zugrunde liegen.

In einigen Fällen sind zudem neurologische Tests notwendig, um andere Erkrankungen und mögliche psychische Faktoren für die Muskelverspannungen auszuschließen. Auf jeden Fall solltest du immer dann einen Arzt aufsuchen, wenn deine Beschwerden länger anhalten, Taubheitsgefühle auftreten, die Beweglichkeit stark eingeschränkt ist, deine Schmerzen nach einem Unfall entstehen oder Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen auftreten.

 

Hier eine Übersicht der üblichen Diagnoseverfahren:

Anamnese

  • Der Arzt stellt Fragen zu Art, Dauer und Intensität der Beschwerden.

  • Er klärt ab, ob beispielsweise Stress, psychische Belastungen, Fehlhaltungen, Überlastungen oder Bewegungsmangel als Ursachen für die Muskelverspannungen in Frage kommen.

 

Körperliche Untersuchung

  • Prüfung von Haltung, Beweglichkeit und Muskeltonus (Spannungszustand des Muskels).

  • Tasten nach Verhärtungen und Schmerzpunkten (sogenannte Triggerpunkte).

  • Neurologische Prüfung von Kraft, Gefühl und Reflexen.

 

Zusätzliche Untersuchungen (bei Bedarf):

  • Röntgen

    Der Zustand der Wirbelsäule kann überprüft und Verschleißerscheinungen können abgeklärt werden.

  • Magnetresonanztomografie (MRT)

    Mithilfe dieser Untersuchung können beispielsweise Bandscheibenvorfälle als Ursache für deine Beschwerden ausgeschlossen werden.

  • EMG (Elektromyographie)

    Die Muskelaktivität wird gemessen. Es kann festgestellt werden, ob deine Beschwerden vom Nerv oder vom Muskel ausgehen.

  • Bluttests oder eine Biopsie

    Sie werden gemacht, wenn der Verdacht auf eine entzündliche Muskelkrankheit (etwa Myositis) besteht.

  • Schmerztagebuch

    Dazu rät der Arzt, wenn eine genaue Dokumentation der Beschwerden über einen gewissen Zeitraum hinweg notwendig ist, um sie besser einschätzen zu können.

Behandlungsmöglichkeiten: Wege zur Linderung von Muskelverspannungen

Um deine Muskelverspannungen zu lindern, stehen dir diverse konservative Therapien – also nicht-operative Methoden – zur Verfügung. Folgende gehören dazu:

  • Wärme: Sie fördert Durchblutung und Entspannung (hilfreich sind zum Beispiel Wärmekissen oder Fango-Packungen).

  • Kälte: Eispacks können bei akuten Schmerzen und Entzündungen helfen.

    Achtung: Das Eispack nie direkt auf die Haut legen, da ansonsten Erfrierungen und Gewebeschäden drohen!

  • Elektrotherapie: Hierbei wird Reizstrom zur Schmerzlinderung eingesetzt.

  • Sanfte Bewegung: Zyklische Bewegung (zum Beispiel Gehen, Yoga, Schwimmen) ist hilfreich. Hochbelastende Sportarten solltest du jedoch vermeiden.

  • Massagen

  • Physiotherapie: Gezielte Übungen stärken die Muskulatur und verbessern die Körperhaltung.

  • Manuelle Therapie: Schmerzpunkte und Blockaden können gelöst werden.

  • Entspannungstechniken (zum Beispiel progressive Muskelentspannung und Atemtechniken)

  • Akupunktur

  • Spezielle Übungen

  • Schmerzlindernde und stabilisierende Tape-Verbände

  • Bandagen oder Einlagen zur Entlastung

 

Gut zu wissen: Die verschiedenen Behandlungsmethoden können kombiniert werden. Welche Kombination in deinem persönlichen Fall sinnvoll ist, hängt von Ursache und Schwere deiner Muskelverspannungen ab. Deine individuelle Behandlung solltest du daher immer eng mit deinem Arzt und/oder Therapeuten abstimmen.

 

Medikamentöse Behandlung

In einigen Fällen kann bei Muskelverspannungen eine kurzzeitige Behandlung mit Medikamenten sinnvoll sein. Für eine medikamentöse Behandlung stehen rezeptfreie Schmerzmittel (Ibuprofen, Diclofenac, Paracetamol) für die akute Linderung zur Verfügung, entzündungshemmende Salben (zum Beispiel mit Diclofenac) für lokale Anwendungen sowie verschreibungspflichtige Muskelrelaxanzien (etwa Methocarbamol, Tizanidin, Tolperison) bei stärkeren oder chronischen Problemen.

Doch Vorsicht: Muskelrelaxanzien können starke Nebenwirkungen haben und sollten ausschließlich nach ärztlicher Diagnose und Anweisung eingenommen werden! Sie besitzen teilweise Suchtpotenzial und können das Empfinden dämpfen! Oft wird die medikamentöse Behandlung auch mit anderen Therapien kombiniert – dies sollte ebenfalls ausschließlich nach Rücksprache mit einem Arzt geschehen.

Je nach Stärke und Dauer der Beschwerden werden in einigen Fällen auch Injektionen (zum Beispiel mit Lokalanästhetika oder Homöopathika) an Triggerpunkten gesetzt, um Verhärtungen gezielt zu lösen, Schmerzen zu lindern, die Durchblutung zu verbessern und die Beweglichkeit wiederherzustellen.

Doch wofür du dich auch entscheidest: Medikamente sollten immer nur das letzte Mittel und eine kurzfristige Lösung sein!

 

Um Muskelverspannungen langfristig zu lindern oder ihnen vorzubeugen, kannst du Folgendes tun:

  • Erlerne ein gutes Stressmanagement, etwa durch Atemübungen und Meditation.

  • Achte auf eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und eine aufrechte Körperhaltung, um Fehlbelastungen zu vermeiden.

  • Plane regelmäßig Pausen und Bewegung in deinen Alltag ein.

  • Ernähre dich ausgewogen, nimm genügend Magnesium zu dir und trinke ausreichend Wasser. Dies entspannt die Muskulatur und fördert die Durchblutung.

Ergonomisches Sitzkissen: Unterstützung im Alltag

Mithilfe eines ergonomischen Sitzkissens kannst du Muskelverspannungen oft wirkungsvoll vorbeugen, da es das sogenannte dynamische Sitzen, also das Sitzen in Bewegung, fördert. Dies beinhaltet, dass die Sitzhaltung regelmäßig geändert wird, kleine Positionswechsel vorgenommen werden und du so beim Sitzen aktiv bleibst, statt starr in einer Position zu verharren. Auf diese Weise werden die Muskeln aktiviert, die Bandscheiben entlastet und die Durchblutung gefördert. Verspannungen entstehen im Idealfall erst gar nicht und die Konzentration wird gesteigert.

Übrigens: Ein ergonomisches Sitzkissen eignet sich sowohl als Trainings- als auch als Therapiegerät und ist vielseitig einsetzbar. Erfahre hier alles, was du über ergonomische Sitzkissen wissen musst, und wie du das für dich persönlich am besten geeignete Sitzkissen findest:

Vorteile und Funktionen ergonomischer Sitzkissen

Ergonomische Sitzkissen haben viele Vorteile und erfüllen wichtige Funktionen, die Muskelverspannungen vorbeugen können. Häufig bestehen sie aus Memory-Schaum oder anderen druckentlastenden Materialien.

Das kann ein ergonomisches Sitzkissen alles:

  • Wirbelsäule und Bandscheiben werden entlastet und die Rückenmuskulatur übernimmt die Balance-Funktion.

  • Du hältst dich aufrecht, sitzt aktiver.

  • Verspannungen, Rücken- und Druckschmerzen kann vorgebeugt werden.

  • Die Durchblutung im Beckenbereich wird verbessert.

  • Das Kissen eignet sich für Büro, Homeoffice, Auto oder Reisen.

 

Damit dein ergonomisches Sitzkissen allerdings die oben genannten Funktionen erfüllen kann, muss dein Gesäß auf dem Kissen gut Platz finden. Die Beine dürfen keinesfalls an einer Kante zusammengedrückt werden.

Übrigens: Immer wieder kommt es vor, dass die Begriffe „ergonomisches Sitzkissen“ und „orthopädisches Sitzkissen“ synonym verwendet werden. Dies ist jedoch nicht ganz richtig. Ergonomische Sitzkissen kommen bei der Anpassung von Arbeitsplätzen an den Menschen zum Einsatz, zur Förderung einer gesunden Haltung (Prävention). Orthopädische Sitzkissen hingegen beinhalten spezielle Funktionen für bereits vorhandene Beschwerden (Therapie). So sind sie häufig mit besonderen Aussparungen versehen oder von der Form her angepasst, um bestimmte Bereiche (zum Beispiel bei Steißbeinschmerzen) gezielt zu entlasten.

Tipps zur Auswahl des richtigen Sitzkissens

Die Auswahl an ergonomischen Sitzkissen ist groß. Deshalb haben wir für dich einige Kriterien zusammengestellt, die dir helfen, das für dich optimal geeignete Kissen zu finden. Lass dich am besten zusätzlich von einem Arzt (Orthopäden), einem Physiotherapeuten oder im Sanitätshaus beraten.

Auf Folgendes solltest du achten:

  • Das richtige Material sowie eine ausreichende Fülldichte sind wichtig, damit das Kissen nicht schnell seine Fähigkeit verliert, die Wirbelsäule zu stützen.

  • Das Polstermaterial darf keinesfalls Druckstellen verursachen.

  • Das Kissen sollte einen abnehmbaren und waschmaschinengeeigneten Bezug haben, damit du ihn hygienisch reinigen kannst.

  • Das Gesäß muss gut und vollständig auf das Kissen passen.

  • Du musst das Kissen rutschfest auf deinem Stuhl anbringen können.

  • Dein ergonomisches Sitzkissen muss häufige Positionswechsel zulassen und ein aktives, dynamisches Sitzen unterstützen.

  • Achte auf die richtige Form des Kissens. Es sollte das Becken automatisch so positionieren, dass die natürliche Ausrichtung der Lendenwirbelsäule gewährleistet ist. Einem Rundrücken und den damit meist einhergehenden Schmerzen wird damit in der Regel wirkungsvoll vorgebeugt.

So beugst du Muskelverspannungen vor

So beugst du Muskelverspannungen vor

Wenn du einige Dinge in deinem Alltag beherzigst, so kannst du selbst viel dazu beitragen, dass sich bei dir keine Muskelverspannungen einstellen.

Hier einige Tipps:

  • Gestalte deinen Arbeitsplatz ergonomisch (höhenverstellbarer Tisch und Stuhl, ergonomisches Sitzkissen).

  • Achte auf regelmäßige Bewegung in deinem Alltag.

  • Lege ausreichend Pausen ein, besonders bei monotonen, sitzenden Tätigkeiten. Stehe regelmäßig auf und strecke dich. Gezielte Dehnübungen helfen, die Muskulatur geschmeidig zu halten und Fehlhaltungen zu korrigieren.

  • Vermeide einseitige Belastungen.

  • Vermeide übermäßigen Stress durch ein gutes Stressmanagement. Entspannungstechniken wie Meditation, progressive Muskelentspannung und Atemübungen helfen dir dabei.

  • Ein warmes Bad oder ein Saunabesuch regen die Durchblutung an.

  • Achte stets auf eine aufrechte, gesunde Körperhaltung.

  • Ernähre dich ausgewogen und nimm ausreichend Magnesium und Flüssigkeit (Wasser) zu dir.

  • Bei hartnäckigen Verspannungen kann Physiotherapie (zum Beispiel Manuelle Therapie) helfen.

Fazit

Richtig sitzen, das klingt einfach, ist es aber nicht. Ansonsten kämen Muskelverspannungen im Rücken – meist verbunden mit teils starken Schmerzen – nicht so häufig vor. Die gute Nachricht ist: Mit ein paar einfachen Änderungen in deinem Alltag kannst du selbst aktiv etwas dafür tun, um diesen Beschwerden vorzubeugen. Ist es dafür bereits zu spät und die Probleme sind schon da, so hast du dennoch viele Möglichkeiten, wie du dafür sorgen kannst, dass sie möglichst rasch wieder verschwinden.

Oft gefragt

Mitarbeiterin bei joviva, Karin Pütz, Content Writerin
Karin Pütz
Medical Writerin
Autor

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Literatur und weiterführende Informationen

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