Zukunft entsteht dort, wo wir sie gestalten: Rückblick auf das Sani-Aktuell-Symposium 2026
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Digital und lokal die Versorgung stärken
Wie verändert sich die Hilfsmittelbranche? Welche Chancen bietet die Digitalisierung? Wie bleiben Sanitätshäuser wirtschaftlich erfolgreich und entwickeln gleichzeitig die Versorgung weiter? – Mit diesen Fragen hat sich das diesjährige Symposium der Sanitätshaus Aktuell AG beschäftigt. Am 29. und 30. September kamen rund 130 Teilnehmende aus der Sani-Aktuell-Gruppe in den Design Offices Köln Mediapark zusammen. Das Motto: „Zukunft entsteht dort, wo wir sie gestalten.“
Zwei Tage lang ging es darum, wie die Hilfsmittelversorgung fit für morgen bleibt. Welche Chancen bringen Digitalisierung und KI? Und welche Ideen machen den Arbeitsalltag in den Betrieben spürbar leichter?
Darum ist Digitalisierung so wichtig
Stell dir vor, du bekommst eine Diagnose. Noch auf dem Heimweg holst du dein Handy raus und suchst nach Antworten. Was bedeutet das für mich? Wie geht es weiter? – So machen es die meisten Menschen.
Für die Sanitätshäuser liegt darin eine große Chance. Denn gute Infos im Netz sind ein starker Start. Für die passende Versorgung braucht es aber Menschen, die zuhören, erklären und anpassen. Dieser Weg wird in der Marketing-Sprache ROPO genannt. Die Abkürzung steht für „Research Online, Purchase Offline“ – also online recherchieren und vor Ort kaufen.
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joviva bringt beides zusammen
Hier setzt joviva an, die digitale Plattform für die Hilfsmittelversorgung in Deutschland. joviva begleitet Menschen vom ersten Klick bis hinein ins Sanitätshaus in der Nähe. Dies geschieht zum Beispiel über die Ratgeber und den Blog. Betroffene können sich online informieren und mutmachende Erlebnisberichte lesen – emotionaler Support, der Vertrauen schafft. Darüber hinaus finden die Betroffenen dort praktische Anleitungen und Hinweise sowie perfekt auf das jeweilige Problem zugeschnittene Produkte. Die ROPO-Cases, die unter anderem besonders beratungsintensive oder intime Themen behandeln, führen Betroffene dann als Kunden gezielt ins Fachgeschäft. Im Idealfall nimmt KI-Telefonie den Fachberatern im Sanitätshaus Aufgaben ab, damit sie sich mehr Zeit für die Beratung nehmen können.
Das Ziel all dieser Schritte ist klar: Der lokale Handel soll gestärkt und Menschen dorthin gebracht werden, wo sie hochqualifizierte Unterstützung finden.
Starke Stimmen aus den Betrieben
Auf dem diesjährigen Symposium haben wir mit Vertretern verschiedener Sanitätshäuser darüber gesprochen, was ihre Erfahrungen mit joviva sind – und was sie sich für die Zukunft erhoffen. Heraus kam: Das Interesse an den Möglichkeiten der Digitalisierung ist groß. Die Resonanz war durchweg positiv. Jannis Baumgart, Burbach + Goetz Deutsche Sanitätshaus GmbH, sieht in den ROPO-Cases großes Potenzial. Viele seiner Kunden informieren sich zuerst online. Dann folgt die persönliche Beratung im Sanitätshaus – bei besonderen und sehr hochwertigen Versorgungen zum Beispiel im hauseigenen Rollstuhlzentrum. Auch Wolfgang Bathe, reha team 3-Ländereck GmbH, sieht viele Chancen in diesem Prinzip. „Wir lieben an joviva die innovativen Entwicklungen und werden diese in Zukunft auch einbauen – im Bereich der Webseiten, in der Vermarktung und der Werbung.“ David Igelmund, Krämer Orthopädie GmbH in Gerolstein, schätzt an der Zusammenarbeit, was kleinere Häuser im Verbund gemeinsam erreichen können. „Allein wäre diese Reichweite kaum möglich gewesen.“ Ralf Krämer, ebenfalls Krämer Orthopädie, ist überzeugt: „joviva ist ein wichtiger Baustein, um auch in Zukunft digital präsent und professionell aufgestellt zu bleiben.“
Das nehmen wir mit
Das diesjährige Symposium hat gezeigt: Digital und lokal – das ist kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander. Beide Bereiche ergänzen sich ideal. Die Berater in den Betrieben vor Ort bringen ihr Fachwissen ein, außerdem viel Engagement und Empathie. Und joviva sorgt dafür, dass Menschen das Sanitätshaus finden, das ihnen die für sie persönlich passgenaue Versorgung bietet. Indem die Branche die Chancen nutzt, die die Digitalisierung bietet, kann sie auch in schwierigen Zeiten zuversichtlich in die Zukunft blicken. Gemeinsam sind wir stärker!
Die geschilderten medizinischen Sachverhalte sind nicht oder nur bedingt als Ratschläge oder Empfehlungen zu verstehen und ersetzen in keinem Fall den Besuch bei einem Arzt, in einem Sanitätshaus oder die eigene sorgfältige Recherche. Für die Inhalte verlinkter Internetseiten sind ausschließlich die jeweiligen Betreiber bzw. Verfasser verantwortlich. Veröffentlichte Bilder stellen das Eigentum des Verfassers dar. Zwecks optimierter Lesbarkeit wird in der Regel die männliche Form verwendet. Die weibliche Form ist dabei selbstverständlich – wenn sinnvoll – eingeschlossen.
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