Ein Rollator für Parkinson-Erkrankte – Technik für mehr Lebensfreude
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Mobilität bedeutet Freiheit – Sunrise Medical über den Rollator für Menschen mit Parkinson
Morbus Parkinson – viele Menschen fürchten diese Diagnose. Allein in Deutschland gibt es etwa 400 Tausend Betroffene. Die oft als „Schüttellähmung“ bezeichnete degenerative Erkrankung des Gehirns ist die zweithäufigste Erkrankung des Gehirns nach Alzheimer. Meist wird sie zwischen dem 55. und 60. Lebensjahr diagnostiziert, bei jedem zehnten Patienten sogar vor dem 40. Lebensjahr. Typische Symptome sind Muskelzittern (Tremor), Muskelsteifheit (Rigor), verlangsamte Bewegungen (Bradykinese) und Gang- sowie Gleichgewichtsstörungen (posturale Instabilität).
Damit Betroffene dennoch möglichst lange einen aktiven Alltag mit vielfältigen sozialen Kontakten und Lebensfreude erleben können, sind speziell auf sie zugeschnittene Hilfsmittel besonders wichtig. – Dies zur Aufgabe gemacht, hat sich Sunrise Medical, einer der Weltmarktführer in Entwicklung, Produktion und Vertrieb von manuellen Rollstühlen, Elektrorollstühlen, Elektromobilen, Rollatoren sowie Systemen für perfektes Sitzen und Positionieren.
Ich habe mit Carla Mertens (Director Marketing & Sales Excellence Central Europe) darüber gesprochen, was ihr bei ihrer Arbeit besonders am Herzen liegt, worauf Sunrise Medical bei seinen Produkten größten Wert legt und wie es zu der Entwicklung eines Rollators speziell für Menschen mit Morbus Parkinson gekommen ist.
Unsere Empfehlung
Weitere Hilfsmittel und Produkte findest du in unserem Online-Shop.
Das Interview:
Hallo Carla, bitte stelle dich einmal kurz vor.
Gerne, ich heiße Carla Mertens und bin studierte Betriebswirtin mit Spezialisierung auf den Gesundheitsbereich. Ich arbeite als Director Marketing & Sales Excellence Central Europe bei Sunrise Medical. Mein Fokus liegt auf dem Produktmarketing innovativer Mobilitätshilfen und medizinischer Geräte. Dabei verbinde ich strategisches Marketing mit einem klaren Verständnis für die Anforderungen von Nutzerinnen und Nutzern sowie Fachpartnern.
Wie bist du zu Sunrise Medical gekommen und was ist dir bei deiner Arbeit wichtig?
Der Gesundheitsbereich hat mich schon immer besonders angesprochen, weil die Arbeit dort eine direkte Bedeutung für das Leben von Menschen hat. Bei Sunrise Medical habe ich die Möglichkeit, genau daran mitzuwirken. Unsere Produkte helfen Menschen, ihre Mobilität und damit ein Stück Selbstständigkeit zurückzugewinnen. Uns bei Sunrise Medical ist besonders wichtig, dass wir Lösungen entwickeln, die wirklich auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer eingehen. Jeder Mensch hat andere Voraussetzungen, sei es durch eine Erkrankung, den persönlichen Lebensstil oder unterschiedliche Alltagssituationen. Unser Anspruch ist es deshalb, Mobilitätshilfen zu entwickeln, die sich möglichst flexibel anpassen lassen und den Alltag unserer Nutzer spürbar erleichtern.
Was macht Sunrise Medical aus?
Sunrise Medical gehört weltweit zu den führenden Unternehmen in Entwicklung, Produktion und Vertrieb innovativer Mobilitätshilfen. Unser Portfolio umfasst manuelle Rollstühle, Elektrorollstühle, Elektromobile, Rollatoren sowie Lösungen für Sitzen und Positionieren. Seit mehr als 40 Jahren arbeiten wir daran, Menschen mit eingeschränkter Mobilität mehr Freiheit und Unabhängigkeit zu ermöglichen. Dabei verbinden wir technologische Innovation, hohe Qualitätsstandards und ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Anwender. Das Ergebnis sind Produkte, die Funktionalität, Komfort und Design miteinander verbinden.
Was ist die Unternehmensphilosophie von Sunrise Medical?
Unsere Arbeit steht unter dem Leitmotiv „Improving people‘s lives“ (Das Leben von Menschen verbessern). Dahinter steht die Überzeugung, dass jeder Mensch das Recht hat, aktiv am Leben teilzunehmen – unabhängig von körperlichen Einschränkungen. Deshalb entwickeln wir Produkte, die Menschen dabei unterstützen, mobil zu bleiben, ihre Selbstständigkeit zu bewahren und aktiv am Alltag teilzuhaben. Innovation, Qualität und eine enge Zusammenarbeit mit medizinischen Experten, Fachhändlern und Anwendern spielen dabei eine zentrale Rolle.
Was ist der Anspruch an eure Arbeit, was treibt euch jeden Tag an?
Unser Anspruch ist es, jeden Tag aufs Neue das Leben unserer Kundinnen und Kunden zu verbessern. Mobilität bedeutet Freiheit, Selbstbestimmung und soziale Teilhabe. Genau daran arbeiten wir. Das motiviert uns, kontinuierlich neue Lösungen zu entwickeln, die Menschen mit Mobilitätseinschränkungen im Alltag unterstützen. Innovationen in Materialien, Ergonomie und Funktionalität sorgen dafür, dass unsere Produkte immer komfortabler, sicherer und einfacher zu bedienen werden.
Was hat euch dazu bewogen, mit dem „Gemino 30“ einen Rollator speziell für Menschen mit der neurodegenerative Erkrankung Parkinson zu entwickeln?
Menschen mit Parkinson stehen beim Gehen häufig vor besonderen Herausforderungen. Dazu gehören Gangunsicherheiten, Gleichgewichtsstörungen oder sogenannte „Freezing“-Episoden, bei denen sich die Füße plötzlich nicht mehr bewegen lassen. Diese speziellen Anforderungen haben uns dazu motiviert, einen Rollator zu entwickeln, der gezielt auf diese Bedürfnisse eingeht. Ziel war es, Betroffenen mehr Sicherheit beim Gehen zu geben und ihnen zu helfen, ihre Mobilität im Alltag möglichst lange zu erhalten.
Was war besonders herausfordernd bei der Entwicklung des „Gemino 30“? Wie lange hat es von der Idee bis zum fertigen Produkt gedauert?
Die größte Herausforderung bestand darin, einen Rollator zu entwickeln, der nicht nur stabil und sicher ist, sondern gleichzeitig sehr intuitiv funktioniert. Menschen mit Parkinson müssen sich auf ihre Bewegungen konzentrieren können. Deshalb sollte die Technik sie unterstützen, ohne kompliziert zu sein. Die Entwicklung eines solchen Produkts ist ein mehrjähriger Prozess. Von der ersten Idee über Prototypen und Tests bis zur Serienreife arbeiten verschiedene Teams aus Entwicklung, Design und klinischen Experten eng zusammen.
Wie seid ihr bei der Entwicklung des „Gemino 30“ vorgegangen? Ist das Wissen von Betroffenen eingeflossen?
Ja, das Feedback von Anwendern spielt bei uns eine zentrale Rolle. Wir arbeiten eng mit medizinischen Fachkräften, Therapeuten, Fachhändlern und natürlich auch mit Betroffenen zusammen. Ihre Erfahrungen aus dem Alltag helfen uns zu verstehen, wo konkrete Herausforderungen liegen. Dieses Wissen fließt direkt in die Produktentwicklung ein, zum Beispiel bei der Gestaltung der Bremsen, der Stabilität oder der ergonomischen Handgriffe.
Habt ihr den Rollator mit Betroffenen getestet?
Ja, unsere Produkte werden umfangreich getestet, auch gemeinsam mit Anwendern. Diese Tests liefern wertvolle Erkenntnisse darüber, wie sich ein Rollator im Alltag verhält. Gerade bei Parkinson-Patienten ist es wichtig zu sehen, wie das Produkt in realen Situationen funktioniert. Das betrifft zum Beispiel das Anfahren, das Gehen über unterschiedliche Untergründe oder das Verhalten bei Gangblockaden.
Habt ihr persönlich erlebt, dass ein Gemino-Rollator einem Betroffenen geholfen hat?
Wir hören regelmäßig Rückmeldungen von Nutzern und Angehörigen, die berichten, wie stark sich der Alltag mit einem passenden Rollator verändern kann. Menschen, die zuvor unsicher waren oder sich kaum noch allein nach draußen getraut haben, gewinnen wieder mehr Selbstvertrauen und Bewegungsfreiheit. Solche Rückmeldungen zeigen uns, dass unsere Arbeit einen echten Unterschied machen kann.
Die geschilderten medizinischen Sachverhalte sind nicht oder nur bedingt als Ratschläge oder Empfehlungen zu verstehen und ersetzen in keinem Fall den Besuch bei einem Arzt, in einem Sanitätshaus oder die eigene sorgfältige Recherche. Für die Inhalte verlinkter Internetseiten sind ausschließlich die jeweiligen Betreiber bzw. Verfasser verantwortlich. Veröffentlichte Bilder stellen das Eigentum des Verfassers dar. Zwecks optimierter Lesbarkeit wird in der Regel die männliche Form verwendet. Die weibliche Form ist dabei selbstverständlich – wenn sinnvoll – eingeschlossen.
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